André T. Nemat im Gespräch mit Jörg Thadeusz

André Nemat ist Experte für den digitalen Umbau des Gesundheitswesens. Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Wie steht es um Risiken und Chancen?

Der digitale Doppelgänger geht zum Arzt

Virtuelle Zwillinge könnten die Gesundheitsversorgung revolutionieren. Interessanter Artikel im Kölner Stadtanzeiger über die Digitalisierung in der Gesundheitsbranche – in Gegenwart und Zukunft.

Wie die Spielkonsole kranken Menschen hilft

Interessanter Bericht über unseren Partner Motognosis. Mehr gibt es im Pitch und im Innovationroom. Einen kleinen Vorgeschmack bei den Kollegen von Gründerszene.

Der digitale Twin und die Kanzlerin

Der digitale Doppelgänger beziehungsweise datenbasierte Modelle waren auch ein zentrales Thema auf dem Digitalgipfel. Unser Speaker Prof. Boris Otto, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer ISST, war Gesprächspartner für die Kanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Auf dem Digital-Gipfel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) demonstrieren Institute der Fraunhofer-Gesellschaft mit Beiträgen und Exponaten neuste Entwicklungen und Lösungen aus dem Bereich der Digitalen Plattformen. Bereits im Auftaktprogramm des Digital-Gipfels hatte Prof. Boris Otto am Panel »Technologische Souveränität für das IoT« im Rahmen des Diskussionsforums »Digitale Ökosysteme souverän, interoperabel und nachhaltig gestalten« teilgenommen (hier zur Info des Fraunhofer). Was er der Kanzlerin berichtet hat, erzählt er uns vertraulich im open network am 19.11. im studio dumont.

„Vor 10 Jahren vergingen noch 3,5 Jahre, bis sich das medizinische Wissen verdoppelte – heute sind es weniger als drei Monate“

Ärzte und Wissenschaftler stehen unter enormen Druck, alle neuen Erkenntnisse zum Wohl des Patienten zu berücksichtigen – Oliver Seyboldt, Senior Director, Europe – Health Learning, Research & Practice unseres open-network-Partners Wolters Kluwer, sieht eine Chance, um das dringend benötigte Wissen zeitnah zur Verfügung zu stellen. „Mit neuer Software bestehend aus künstlich intelligenten Algorithmen und qualitätsgesicherten Inhalten. Die Algorithmen optimieren kontinuierlich das Ergebnis. Allerdings benötigen sie eine umfangreiche und qualitätsgesicherte Datenbasis, um trainiert zu werden.“

reddot-Award für unseren Partner m.Doc

Wir freuen uns sehr, am 19.11. beim open network Healthcare ein ausgezeichnetes Unternehmen auf der Bühne und im Innovationroom zu haben: m.Doc hat am 1. November in berlinden in der Designwelt begehrten Reddot Award für die Smart Clinic erhalten. Das Kölner Unternehmen hat die Würdigung im Bereich „Brands & Communication“ erhalten. Alle weitere Informationen gibt es hier oder am besten direkt bei uns im Gespräch.

Hilfe für Kinder mit schwerwiegenden Erkrankungen

Marketing, was hilft – weil es um Kinder geht, ist das erwähnenswert: Unsere Partner des Kölner Unternehmens BetterDoc. haben bis zum Jahresende eine Aktion ins Leben gerufen, die schwererkrankten Kindern helfen soll. Die Kollegen haben versprochen, dass BetterDoc Eltern unterstützt und kostenfrei zum bestmöglichen Arzt bringt, wenn das Kind eine schwerwiegende Erkrankung hat oder eine Operation droht. Hier könnt ihr Kontakt aufnehmen:

„Wir sollten, bei aller Hoffnung in die Wirksamkeit der Technologien, den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen.“

Im Vorfeld unseres open network hat unser Experte Dr. André T. Nemat zwei Interviews im „Kölner Stadt-Anzeiger“ und in „brandeins“ gegeben, in denen er die rasante technologische Entwicklung im Gesundheitssektor einordnet.

Im Kölner Stadt-Anzeiger sieht er die neuen Technologien auch in der Medizin mit einem Potenzial zur Automatisierung. „Aber die menschliche Interaktion wird nicht ersetzt. Roboter und Software ergänzen und leisten zunehmend eine Hilfestellung für menschliche Mediziner. Auch ich setze in der Lungenchirurgie bereits Roboter als Assistenzsysteme ein, aber ich bin dabei im selben Raum und habe unmittelbaren Zugang zum Patienten. Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient ist meiner Überzeugung nach nicht digitalisierbar und wir sollten, bei aller Hoffnung in die Wirksamkeit der Technologien, den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen.“ Das gesamte Interview können Sie im KStA plus lesen.

Auch in „brandeins“ sagt er uns, ob die Medizin besser wird, wenn auch die Maschine fähig ist zur Diagnose. „Das ist noch Zukunftsmusik, aber ich gehe davon aus, dass wir dahin kommen werden.“ Wird die Medizin dann besser sein? „Wenn wir das wollen, sollten wir nicht nur die Technik im Blick behalten. Wenn es zum Beispiel um das Thema Versorgung in einer alternden Gesellschaft geht, können wir nicht darauf warten, dass die Apples, Googles oder Facebooks dieser Welt irgendetwas dafür entwickeln. Es sind eher die ökonomischen Rahmenbedingungen und Ressourcen, die den Ausschlag geben werden, wenn die Qualität in Krankenhäusern und in der Krankenversorgung ganz allgemein verbessert werden soll.“ Dieses Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „brandeins“.